Ralf Fenske
Gesetzlicher Mindestlohn! - Die Linke wählen
Etwas über mich!
Ich bin 56 Jahre jung, in geordneten Verhältnissen lebend und habe einen 20 Jahre
alten Sohn. Als gelernter Elektronik-Mechaniker war ich 27 Jahre lang in der
Haustechnik der Druckerei der Stuttgarter Zeitung tätig. 1990 wurde ich zum
Betriebsrat gewählt, um die Interessen meiner Kollegen zu vertreten. Von 1991 bis
2006 war ich Vorsitzender des Betriebsrats und parallel dazu von 1997 bis 2006
Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Südwestdeutschen Medien Holding
GmbH. 2006 schied ich aus dem Unternehmen aus und bin seitdem als
freiberuflicher Sachverständiger für Betriebsratsgremien tätig. In dieser Eigenschaft
lehre ich neuen Betriebsräten das Betriebsverfassungsgesetz, Arbeitsrechtsgesetze,
Kommunikationstechniken und Verhandlungstechnik. Darüber hinaus berate ich
Betriebsratsgremien und ArbeitnehmerInnen. Ehrenamtlich bin ich Mitglied der
ver.di und in dieser Eigenschaft gewählter Bundesvorsitzender des Fachbereiches
Medien, Kunst und Industrie und stellvertretender Vorsitzender des
Gewerkschaftsrates in ver.di.
Mein politischer Hintergrund
Anfang bis Mitte der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts war ich Mitglied in
der Partei Die Grünen. Als diese jedoch in Regierungsverantwortung gingen und
ihre – damals – guten Positionen für die abhängig Beschäftigten aufgaben, bin ich
aus der Partei ausgetreten und habe mich eine geraume Zeit nicht mehr
parteipolitisch betätigt. In diesem Jahrtausend war ich Gründungsmitglied der
Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit in Stuttgart. Derzeit bin ich Mitglied des
Kreisvorstandes der LINKEN Zollernalb und bin als Kreisschatzmeister für die knappen
finanziellen Mittel des Kreisvorstandes verantwortlich. Ich bin Mitglied im
Landesfinanzausschuss und Delegierter im Landesausschuss.
Warum stelle ich mich zur Wahl?
Als sozial denkender Mensch muss ich zur Kenntnis nehmen, dass die von den
großen Parteien gelenkte Politik nicht die Interessen des Großteiles der Bevölkerung
vertritt, sondern die Interessen des Kapitals und der Großunternehmer. Die
Verteilung des erarbeiteten Wohlstandes geht überproportional in die Hände der
Reichen und nicht in die Hände derjenigen, die es erwirtschaften. Diese
Ungerechtigkeit bewegt mich zutiefst und ruft meinen Widerstand herauf. Dass in
einem der reichsten Länder der Welt Millionen Kinder in Armut leben müssen, ist ein
Skandal, der so nicht weiter Bestand haben darf. Wenn in einem demokratischen
Staat ein Herr Michael Rogowski (2001 bis 2004 Präsident des Bundesverbandes der
Deutschen Industrie /BDI) ungestraft sagen darf, er würde am liebsten das
Betriebsverfassungsgesetz (Gesetz zum Schutz von ArbeitnehmerInnen) auf dem
Scheiterhaufen der Geschichte verbrennen (erinnert mich an die
Reichskristallnacht), dann fühle ich mich dazu berufen diese Ungeheuerlichkeiten zu
bekämpfen. Wenn staatliche Hoheitsaufgaben, wie zum Beispiel die
Grundversorgung der Bevölkerung, privatisiert werden, widerspricht dies dem
Wesen der Demokratie. Demokratie kommt aus dem griechischen demos (= vom
Volke gelenkt), wo findet dies noch statt? Diese Umstände bewegen mich, zu
versuchen, daran etwas zu ändern.
Mit diesen Inhalten bitte ich um Euer Votum, in den Baden-Württembergischen
Landtag gewählt zu werden, und verbleibe mit solidarischen Grüßen!
Euer Ralf Fenske
Ralf Fenske kandidiert
für die Linke im
Wahlkreis Balingen zur
Landtagswahl am
27.03.2011.
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